Vertrauen in die Natur

Bio Weinbau

Zwischen Waldrand und Flusslauf reifen unsere Weine in einem einzigartigen Mikroklima.

Seit 2013 bewirtschaften wir unsere Weinberge vollständig biologisch. Die Entscheidung entstand aus dem Wunsch, Wein zu erzeugen, der aus eigener Kraft gesund wächst. Ein lebendiger Boden ist dafür die Voraussetzung. Er bildet das Fundament für jede unserer Entscheidungen im Weinberg.

Warum wir auf Bio setzen

Bio bedeutet für uns Verantwortung gegenüber der Landschaft, in der wir leben. Wir möchten Weinberge bewirtschaften, in denen das Bodenleben aktiv bleibt und in denen die Reben langfristig gesund wachsen. Ein Boden, der lebendig ist, bringt ausgewogene Trauben hervor, die ihre Herkunft klar zeigen. Für uns ist Bio kein Trend, sondern der logischste Weg zu ehrlichen und unverfälschten Weinen.

Die Umstellung braucht Zeit

Ein Weinberg verändert sich nicht von heute auf morgen. Bis das Bodenleben wieder vollständig zurückkehrt, vergehen fünf bis zehn Jahre. In dieser Zeit regeneriert sich die Struktur des Bodens Schritt für Schritt. Er wird lockerer, speichert Wasser besser und reagiert sensibler auf die Jahreszeiten. Die Reben wachsen ruhiger und gleichmäßiger, und die Weine werden klarer und konzentrierter.

Begrünung und Bodenpflege

Begrünungen spielen für uns eine zentrale Rolle. Wir arbeiten mit Blühmischungen und Klee, die den Boden lockern, schützen und mit Nährstoffen versorgen. Klee bindet Stickstoff aus der Luft und unterstützt so die natürliche Bodenfruchtbarkeit. Die Vielfalt an Pflanzen schafft Lebensraum für Insekten und Bodenorganismen, die das Gleichgewicht im Weinberg stabil halten.

Pflanzenschutz mit Verantwortung

Auch im Bio Weinbau braucht es Pflanzenschutz. Wir setzen ausschließlich natürliche Mittel ein und dosieren sie sehr gezielt. Kupfer ist erlaubt, wird von uns jedoch bewusst reduziert. Wir bewegen uns bei ungefähr drei Kilogramm pro Hektar und Jahr. Entscheidend ist das Timing. Jede Maßnahme richtet sich nach dem Wetter und dem Zustand der Reben.

Handarbeit und Präsenz

Bio bedeutet für uns ständige Präsenz im Weinberg. Wir begleiten jeden Rebstock vom Austrieb bis zur Lese. Viele Entscheidungen entstehen direkt draußen zwischen den Zeilen. Durch Beobachtung erkennen wir früh, was die Reben brauchen. So bleiben die Weinberge stabil und die Trauben ausgeglichen.

Wie Bio den Geschmack prägt

Ein gesunder Boden wirkt sich unmittelbar auf den Geschmack aus. Die Weine zeigen mehr Struktur und Klarheit. Sie besitzen eine natürliche Ruhe, eine feine Balance und behalten trotzdem ihre fränkische Frische. Für uns ist Bio ein Weg zu Weinen, die Herkunft und Persönlichkeit zeigen.

Silvaner Spätlese 2021

Silvaner Spätlese 2021

Silvaner vom Muschelkalk

Klar, strukturiert und typisch fränkisch.

Spätburgunder 2023

Spätburgunder 2023

Spätburgunder aus kühlen Lagen

Fein, elegant und präzise.

Scheurebe 2023

Scheurebe 2023

Scheurebe aus frischer Umgebung

Duftig, lebendig und aromatisch.

Häufige Fragen zur biologischen Arbeit

Warum arbeitet ihr seit 2013 biologisch?

Weil nachhaltige Bodenpflege und lebendige Böden langfristig bessere Weine ermöglichen.

Wie lange dauert es, bis ein Weinberg wirklich Bio ist?

Zwischen fünf und zehn Jahren, bis das Bodenleben komplett regeneriert ist.

Wieso nutzt ihr Kupfer und wie viel?

Kupfer schützt die Reben bei feuchter Witterung. Wir setzen es sparsam ein und liegen bei etwa drei Kilogramm pro Hektar.

Welche Rolle spielt Begrünung?

Begrünungen lockern den Boden, fördern das Bodenleben und unterstützen die natürliche Stabilität des Weinbergs.